Monatsarchiv

Anpassungen der Rechengrößen ab 2016

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) teilt mir, dass 2016 die Rechengrößen für die Sozialversicherung angepasst werden.

So wird die Versicherungspflichtgrenze von bisher EUR 54.900,00 (Jahreseinkommen) auf zukünftig EUR 56.250,00, also um EUR 1.350,00 angepasst. Die Versicherungspflichtgrenze beschreibt das Einkommen, bis zu dessen erreichen man grundsätzlich in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert ist. Sofern man das (Jahres-)Einkommen überschreitet ist man versicherungsfrei. Das bedeutet nicht, dass man keine Krankenversicherung benötigt (in Deutschland gibt es eine Versicherungspflicht), sondern man hat die Möglichkeit eine private Krankenvollversicherung abzuschließen. Es wird also zukünftig etwas schwieriger, sich aus der gesetzlichen Krankenversicherung befreien und eine private Krankenversicherung abschließen zu können. Der Anstieg ist aber gesetzlich vorgesehen.

#juristenhelfenfluechtlingen Spendenaufruf für Juristen – spende eine billable hour #fluechtlingsenkel #deutschlandhilft

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die LTO hat es erst vor wenigen Tagen veröffentlicht: Rechtsanwälte sind stabil unbeliebt Das ist auch kein Wunder, Mandanten finden einen Rechtsanwalt nur so lange gut, wie jemand anderes verliert. Spätestens, wenn die Kostennote verschickt wird, ändert sich das. Von dem Ansehen bei der gegnerischen Partei mal ganz zu schweigen. Die LTO hat nun eine Aktion gestartet, mit der wir Juristen zeigen können, dass es auch anders geht.

Meine Eltern haften für mich...

... so oder so ähnlich steht es an eigentlich jeder daher gelaufenen Baustelle. Der Spruch "Eltern haften für ihre Kinder" ist in Deutschland weit verbreitet.Schild mit dem Text "Eltern haften für ihre Kinder"

Der geneigte Leser fragt sich aber, warum das ganze dort steht, einen juristischen oder praktischen Sinn hat das ganze nicht.

Haftungssituation

In Deutschland haften die Personen, die selber einen Schaden verursachen nach § 823 Abs. 1 BGB. Das ist beispielsweise der Fall, wenn eine Person eine Sache beschädigt oder eine Person verletzt. Der Schädiger muss dann den Schaden bezahlen. Dabei gilt aber immer der Grundsatz, jeder haftet nur für seine eigenen Fehler. Das bedeutet, haue ich Dich, zahle ich die Behandlungskosten. Haut Dich jemand anders, musst Du jemand anders verklagen.

RA Jan Twachtmann Do., 03.09.2015 - 17:43