Monatsarchiv

Medikamente gegen erektile Dysfunktion zu Lasten der GKV

Gestern habe ich einen Beitrag zu der Frage verfasst, ob nicht-verordnungspflichtige Medikamente - die auch nicht von der Arzneimittel-Richtlinie für erstattungsfähig erklärt werden - in Ausnahmefällen (hier Neurodermitis-Erkrankung) von der Krankenkasse übernommen werden können. Dort wurde der Anspruch von der Klägerin mit deutschem Recht - insbesondere aus dem Verfassungsrecht - begründet. Das Bundessozialgericht (BSG) stellte jedoch fest, dass ein solcher Anspruch nicht bestehe.

Zum GKV Ausschluss von rezeptfreien Medikamenten

Im Jahr 2004 hat der Gesetzgeber das Recht der gesetzlichen Krankenversicherung dahingehend geändert, dass rezeptfreie Medikamente, also Medikamente die frei verkäuflich oder "nur" apothekenpflichtig sind, von der Erstattung bzw. Finanzierung durch die Krankenkassen ausgenommen sind (§ 34 Abs. 1 Satz 1 SGB V). Eine Ausnahme bilden hier nur Medikamente, die durch Arzneimittel-Richtlinien des G-BA ausdrücklich für verordnungsfähig erklärt werden.

Hiergegen wendet sich nun eine Frau aus Niedersachsen, die an Neurodermitis leidet und zur Linderung Medikamente anwendet, die nicht verschreibungspflichtig sind. Hierfür muss sie monatlich (durchschnittlich) mehr als 500 Euro investieren. Sie muss diese Cremes jedoch anwenden, um ihre Leiden erträglich(er) zu machen.

Das Arbeitsgerät eines Rechtsanwalts - Der Maßanzug

Ein Anwalt benötigt nicht so viele Arbeitsgeräte, ein ordentlicher Anzug gehört aber definitiv dazu. Die von der Stange bei Kaufhausketten passen immer nicht so richtig und die beim Herrenausstatter muss ich auch immer noch ein wenig anpassen lassen, daher habe ich mir mal überlegt, einen online Maßschneider zu testen.

Warum YouTailor

Ich habe mich ein bisschen im Internet zu Maßschneidern informiert und mich dann für YouTailor.de entschieden. Die Bewertungen, beispielsweise bei Ciao, sind sehr durchwachsen. Von sehr gut bis sehr schlecht ist alles dabei. Bei einigen Bewertungen hatte ich jedoch den Eindruck, dass sie den Unterschied zwischen einem Low-Cost Maßschneider und einem mittelständischen deutschen Maßschneider nicht verstanden haben.