BSG hält eGK für zuläs­sig und verfassungsgemäß

Ein Rent­ner klag­te gegen die Ertei­lung einer elek­tro­ni­schen Gesund­heits­kar­te (eGK) mit Bild und Chip. Das Bun­des­so­zi­al­ge­richt (BSG, Urteil vom 18.11.20141 KR 35/13 R) hat nun ent­schie­den, dass die Kla­ge unbe­grün­det und die Umstel­lung auf die eGK ver­fas­sungs­ge­mäß ist. Es bestä­tig­te damit die Ent­schei­dung der Vorinstanz.

„Die Geset­zes­nor­men sehen kei­ne den Klä­ger erfas­sen­den Aus­nah­me­reg­lun­gen vor. Sie ver­let­zen nicht sein Grund­recht auf infor­ma­tio­nel­le Selbst­be­stim­mung. Die eGK ist in ihrer gegen­wär­ti­gen Gestalt und ihren gegen­wär­ti­gen und zukünf­ti­gen Pflicht­an­ga­ben und Pflicht­an­wen­dun­gen durch über­wie­gen­de All­ge­mein­in­ter­es­sen gerecht­fer­tigt. Die eGK ver­bes­sert den Schutz vor miss­bräuch­li­cher Inan­spruch­nah­me von KKn-Leis­tun­gen und för­dert auch im Übri­gen die Wirt­schaft­lich­keit der Leis­tungs­er­brin­gung. Die frei­wil­li­gen, vom Ein­ver­ständ­nis des Betrof­fe­nen abhän­gi­gen Anwen­dun­gen der eGK begeg­nen kei­nen ver­fas­sungs­recht­li­chen Beden­ken“ (BSG, Urteil vom 18.11.20141 KR 35/13 R).

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